Wie und warum wirken ätherische Öle auf uns? … hiermit ein herzliches Hallo zum 2. Teil der Basics Serie über ätherische Öle!

Ätherische Öle sind feinmolekulare Gebilde, die auf unterschiedliche Arten in den Körper gelangen können:
👍🏼 Nase
👍🏼 Haut
👍🏼 Schleimhaut
👍🏼 (Mund – gastrointestinal / Die innere Einnahme darf in Österreich nur von Ärzten empfohlen werden bzw. nach Absprache mit diesen erfolgen!)

Ätherische Öle dürfen niemals in die Augen und Ohren getropft werden (auch nicht verdünnt)!

Es gibt folgende Möglichkeiten, ätherische Öle über die Nase aufzunehmen:
🌸 Aromalampe / Aromavernebler
🌸 Trockeninhalation (über Taschentuch / Inhalierstift)
🌸 Dampfinhalation

Die Öle gelangen über die Atemluft auf kürzestem Weg in unser Gehirn zum sogenannten Riechzentrum im limbischen System. Dieses Areal ist eines der ältesten Teile unseres Gehirns und hat die Aufgabe uns vor Gefahr zu warnen.

Vielleicht hast du selbst schon festgestellt, dass du angenehme Gerüche nach kurzer Zeit nicht mehr wahrnimmst. Hingegen bei unangenehmen Gerüchen immer wieder daran erinnert wirst.

Durch die unmittelbare Nähe und die wechselseitigen Einflüsse der Hypophyse, können ätherische Öle nicht nur auf unsere Emotionen Einfluss nehmen, sondern auch auf lebenswichtige Vorgänge, wie z. B. Atmung, Herzfrequenz, Blutdruck, etc.

Ätherische Öle wirken nach dem Schlüssel-Schloss Prinzip, was bedeutet, dass sie an die Zelle “andocken”, “aufsperren” und anschließend in der Zelle ihre Wirkung entfalten. Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, wie wichtig es ist, auf 100% naturreine ätherische Öle zurückzugreifen!
(Woran du ein 100% naturreines ätherisches Öl erkennst, beschreibe ich im 1. Teil dieser Basics-Serie)

Es gibt folgende Möglichkeiten ätherische Öle über die Haut aufzunehmen:
🌸 Körper- bzw. Massageöl
🌸 Badeöl
🌸 Shampoo bzw. Duschgel

Es ist darauf zu achten, dass ätherische Öle immer mit einem Basisöl (kaltgepresstes, natives Pflanzenöl) auf die Haut aufgetragen werden. Das kann z. B. Jojobaöl, Mandelöl, Kokosöl, Sesamöl, etc. sein. Wichtig ist auch hier auf sehr gute Qualität zu achten, um die Haut nicht zu belasten bzw. die Hautfunktionen nicht zu beeinträchtigen.

2 ätherische Öle dürfen sogar pur auf die Haut aufgetragen werden: Lavendel und Teebaum. Bitte beachte: wie bereits im 1. Teil erwähnt, hat Teebaumöl nur eine relativ kurze Haltbarkeitsdauer und ist daher nach ca. 6 Monaten nicht mehr zum Auftragen auf die Haut und zum Diffusen geeignet.

Durch ihre feinmolekulare Struktur durchdringen ätherische Öle die Oberhaut, gelangen in die Blut- und Lymphbahn und sind innerhalb von 20-30 Minuten im gesamten Körper nachweisbar.
Nach einigen Stunden verlassen sie unseren Körper wieder.

Hierzu ein Beispiel aus meiner eigenen Praxis:
Als ich letztes Jahr verkühlt war, habe ich ausschließlich ätherische Öle verwendet. Bitte versteht mich nicht falsch – ich verurteile die Schulmedizin in keinster Weise (ich arbeite selbst hauptberuflich in diesem Bereich) und die Aromatherapie ersetzt NIEMALS einen Arztbesuch! – ich sehe es eher als eine Synergie ❤️
Nun gut .. ich habe begonnen die Öle ausschließlich auf den Fußsohlen im 1-2h Abstand anzuwenden (diesmal nicht zusätzlich auf der Brust).
Das Ergebnis: kein schulmedizinisches Präparat verwendet und eine deutliche Besserung bereits nach einem Tag. Klar waren Husten und Schnupfen nicht vollkommen weg, doch ich fühlte mich wesentlich besser und die Beschwerden waren gelindert!

Dies ist eine meiner ganz persönlichen Erfahrungen und Erfolgen mit den ätherischen Ölen. Ich empfehle dir in jedem Fall auf deinen Körper zu hören und bei etwaigen Dysbalancen und/ oder Beschwerden einen Arzt zu konsultieren!

Ich hoffe, dir hat der 2. Teil gefallen und du hast etwas für dich mitnehmen können! Solltest du Fragen haben, dann zögere nicht mir ein Mail zu schreiben 😊

Im 3. Teil tauchen wir dann in die Praxis ein 🧡🌸 ich freu mich, wenn du wieder dabei bist!

Alles Liebe, Iwona 💕